Meistens ist er der Erste, der gesehen wird, wenn man ein fremdes Badezimmer betritt: der Spiegelschrank. Noch vor der Dusche oder einer Badewanne, denn Spiegelschränke werden nicht nur aus reinem Zweck gekauft, sondern oft auch wegen des Designs. Doch gerade da kommt manch einer ins Grübeln: Die große Auswahl an Spiegelschränken, die es zu kaufen gibt, machen die Auswahl unglaublich schwer. Und wer einen bestimmten Schrank vor Augen hat, der kann sich ganz schön schwertun, genau solch einen zu finden.
Spiegelschrank im Bad

Und genau deswegen kommt dieser Berater. Ich kenne durch diverses Renovieren aller möglicher Bäder eine ganze Menge Spiegelschränke (natürlich längst nicht alle) und kann Tipps dazu geben, wo welcher Spiegelschrank am besten passen könnte. Denn ein Spiegelschrank, der vorzüglich ins Bad passt, wird vielleicht auf dem Hausflur nicht so eine gute Figur machen. Dafür gibt es dann andere Lösungen.
Der Spiegel im Bad: worauf kommt es an? Nun, zuerst einmal auf seine praktischen nutzen: Klar will man sich nach dem Baden oder Duschen schick machen, aber der Spiegelschrank soll noch viel mehr können:
- er soll alle Hygieneprodukte staubfrei unterbringen können, möglichst auch diskret von Gästen verbergen
- das Bad soll aufgeräumt wirken, nirgends sollen Shampooflaschen oder Deos herumstehen
- er soll möglichst viel verstecken, dabei aber so wenig Platz wie möglich beanspruchen
Das sind zum Teil ganz widersprüchliche Aufgaben, die so ein Badspiegelschrank zu erledigen hat, und jedem Bedürfnis wird er auch nicht gerecht werden können. Aber den meisten schon!
Worauf kommt es nun grundsätzlich an? Das sind eigentlich einige ganz einfache Forderungen:
- Klar, sein Fassungsvermögen soll so groß wie möglich sein. Aber nicht übertreiben: Die großen Starkreinigerflaschen haben hier nichts zu suchen, dafür gibt es den Waschbeckenunterschrank.
- Der Spiegelschrank soll ein schönes Design haben – einfach nur eine Spiegelfläche an drei Plastetüren war gestern
- Und in einem kleinen Bad hat der Schrank noch eine andere Aufgabe: Durch die optische Gestaltung kann er zu einer subjektiven Vergrößerung beitragen.
Badezimmerspiegelschrank – was es nicht alles gibt
Spiegelschränke für das Bad gibt es in unterschiedlichen Farben, Materialien, Designs und Größen – da weiß man nach der zwanzigsten Begutachtung gar nicht mehr, was man eigentlich haben wollte. Dank Internet ist es heutzutage natürlich viel einfacher: Abgesehen davon, dass hier fast jeder Schrank angeboten wird, den es überhaupt zu kaufen gibt, haben Sie zu Hause auch alle Ruhe, nach dem richtigen passenden Modell zu suchen.
Ich habe das ein paar mal hinter mir: Ich habe schweißtriefend so manchen Badausstatter oder Baumarkt verlassen – nicht weil seine Spiegelschränke zu schlecht waren, sondern weil mir diese Informationsflut in so kurzer Zeit einfach zu viel war!
Es gibt ja Spiegelschränke mit offenen Fächern, vollkommen geschlossene, mit oder ohne Beleuchtung, Steckdose oder integrierter Heizung, in sehr vielen verschiedenen Größen und Varianten. Man kann sich ein richtiges Highlight ins Bad hängen oder stellen, oder einen schlichten Spiegelschrank, der aber optisch trotzdem das maximale herausholt.
Wichtig beim Auswählen des Spiegelschrankes fürs Bad
Wichtig ist an erster Stelle, aus welchem Material er hergestellt wurde, wie er verarbeitet ist und wie stabil der ganze Schrank ist. Denn die verstauten Sachen bringen gerade bei größeren Spiegelschränken ein ganz schön hohes Gewicht mit. Kunststoff oder Edelstahl sind eigentlich am günstigsten, weil in einem viel genutzten Bad natürlich oft eine hohe Luftfeuchtigkeit vorhanden ist. Aber ein Spiegelschrank aus Holz geht natürlich auch, unter bestimmten Voraussetzungen.