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Hochbeet betreiben bei Gehbehinderung

Ein Hochbeet bei Gehbehinderung zu betreiben, mag zunächst eine Herausforderung erscheinen. Doch mit den richtigen Lösungen und Hilfsmitteln wie dem innovativen Rollibeet ist auch Gärtnern im höheren Alter oder mit eingeschränkter Mobilität möglich. In meinem heutigen Beitrag finden Sie wertvolle Informationen und Tipps, wie Sie Ihr Hochbeet optimal an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie, wie Sie mit Leichtigkeit und Freude Ihre eigenen grünen Oasen schaffen können.

Hochbeet betreiben bei Gehbehinderung: was zu beachten ist

Beim Betreiben eines Hochbeets mit Gehbehinderung gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Die Wahl des richtigen Hochbeets ist entscheidend, um eine bequeme Arbeitshöhe zu gewährleisten. Unterfahrbare Hochbeete oder spezielle Rollibeete können hierbei eine gute Lösung sein. Zudem sollten die Schuhe beim Gärtnern rutschfest und stabil sein, um Sicherheit zu gewährleisten. Die Anpassung der Arbeitshöhe des Hochbeets an individuelle Bedürfnisse ist ein weiterer wichtiger Aspekt, um die Gartenarbeit angenehm zu gestalten.

Durch barrierefreie Gestaltung und entsprechende Planung können Menschen mit Gehbehinderung erfolgreich und komfortabel im Hochbeet gärtnern. Es ist wichtig, sich über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren und das passende Hochbeet für die eigenen Bedürfnisse auszuwählen.

Vorteile eines Hochbeets bei Gehbehinderung

Hochbeet betreiben bei Gehbehinderung: Die richtige Höhe ist entscheidend.

Ein Hochbeet bei Gehbehinderung bietet zahlreiche Vorteile. Durch die erhöhte Arbeitsfläche können Menschen mit eingeschränkter Mobilität bequem im Stehen oder Sitzen gärtnern, ohne sich bücken zu müssen. Die Anpassung der Arbeitshöhe ermöglicht eine ergonomische Positionierung, die Rücken- und Gelenkbeschwerden vorbeugt. Zudem erleichtert ein Hochbeet die Pflege und den Schutz der Pflanzen, da sie auf Augenhöhe sind und somit besser erreichbar.

Für Menschen mit Gehbehinderung ist es wichtig, dass das Hochbeet barrierefrei gestaltet ist und auch unterfahrbare Rollibeete erhältlich sind. Mit diesen speziellen Modellen können auch Rollstuhlfahrer problemlos im Garten arbeiten. Insgesamt bietet ein Hochbeet bei Gehbehinderung die Möglichkeit, trotz körperlicher Einschränkungen aktiv zu bleiben und die Freude am Gärtnern zu genießen.

Bei der Planung und Auswahl eines geeigneten Hochbeets bei Gehbehinderung ist es wichtig, auf spezifische Bedürfnisse einzugehen. Ein unterfahrbares Hochbeet wie das Rollibeet kann eine barrierefreie Lösung bieten. Die Höhe des Hochbeets sollte so gewählt werden, dass ein bequemes Arbeiten im Sitzen oder im Stehen möglich ist. Zudem ist es ratsam, auf die Qualität und Stabilität des Materials zu achten, um eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten.

Verschiedene Anbieter bieten auch individuelle Anpassungen für Menschen mit Gehbehinderung an. Informieren Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten und lassen Sie sich beraten, um das passende Hochbeet für Ihre Bedürfnisse zu finden. Mit der richtigen Planung und Auswahl können auch Menschen mit Gehbehinderung erfolgreich und komfortabel im Garten gärtnern.

Anpassung der Arbeitshöhe für das Hochbeet

Um ein Hochbeet optimal bei einer Gehbehinderung zu nutzen, ist die Anpassung der Arbeitshöhe entscheidend. Durch die individuelle Einstellung der Höhe kann das Gärtnern komfortabler gestaltet werden. Eine barrierefreie Gestaltung des Hochbeets ermöglicht es, dass Menschen mit Gehbehinderungen bequem arbeiten können, ohne sich unnötig zu belasten. Hierbei sollten Unterfahrbare Hochbeete in Betracht gezogen werden, um eine ergonomische Arbeitsposition zu gewährleisten. Zudem ist es wichtig, die richtigen Schuhe zu tragen, die einen sicheren Stand bieten und das Arbeiten erleichtern. Durch diese Anpassungen wird das Gärtnern im Hochbeet auch für Menschen mit Gehbehinderungen zu einem angenehmen und zugänglichen Erlebnis.

Welche Schuhe sollte ich anziehen?

Bei der Auswahl der richtigen Schuhe für das Gärtnern in einem Hochbeet trotz Gehbehinderung ist es wichtig, auf Komfort und Sicherheit zu achten. Bequeme Schuhe mit rutschfester Sohle bieten Ihnen Stabilität und unterstützen Ihre Bewegungen im Garten. Geschlossene Schuhe schützen Ihre Füße vor Verletzungen durch herabfallende Gartengeräte oder spitze Steine. Achten Sie darauf, dass die Schuhe gut passen und genügend Halt geben, um ein Umknicken zu vermeiden. Wasserdichte Schuhe sind besonders praktisch, um Ihre Füße trocken zu halten, falls Sie im Garten bewässern oder es regnet. Wählen Sie Schuhe aus, die Ihren individuellen Bedürfnissen und Einschränkungen gerecht werden und Ihnen ein sicheres Gärtnern in Ihrem Hochbeet ermöglichen.

Tipps zur barrierefreien Gestaltung eines Hochbeets bei Gehbehinderung

Ein wichtiger Aspekt bei der barrierefreien Gestaltung eines Hochbeets für Menschen mit Gehbehinderung ist die Höhe des Beetes. Ein unterfahrbares Hochbeet, wie das Rollibeet, ermöglicht eine bequeme Arbeitshöhe und erleichtert das Gärtnern. Zudem sollten Wege um das Beet herum breit genug sein, um bequem mit einem Rollstuhl oder Gehhilfen zu passieren. Die Verwendung von rutschfesten Belägen und guter Beleuchtung sorgt für zusätzliche Sicherheit. Zudem können erhöhte Beete mit stabilen Geländern ausgestattet werden, um das Gleichgewicht zu halten. Die Platzierung von Werkzeugen und Utensilien in greifbarer Nähe ist ebenfalls hilfreich. Eine durchdachte und barrierefreie Gestaltung des Hochbeetes ermöglicht es Menschen mit Gehbehinderung, ihr Gartenerlebnis voll und ganz zu genießen.

Fazit: Erfolgreiches Gärtnern mit einem Hochbeet trotz Gehbehinderung

Das Gärtnern mit einem Hochbeet trotz Gehbehinderung kann eine lohnende und erfüllende Erfahrung sein. Mit den richtigen Anpassungen und Hilfsmitteln können auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität erfolgreich ihr eigenes Gemüse anbauen. Die erhöhte Arbeitshöhe eines Hochbeetes erleichtert das Arbeiten im Garten, da man sich nicht bücken oder knien muss. Zudem kann die Höhe des Beetes individuell angepasst werden, um eine optimale Arbeitsposition zu gewährleisten.

Barrierefreie Gestaltungsmöglichkeiten wie unterfahrbare Rollibeete ermöglichen auch Rollstuhlfahrern das Gärtnern. Bei der Planung und Auswahl eines Hochbeetes sollten daher besonders die Bedürfnisse und Möglichkeiten von Menschen mit Gehbehinderung berücksichtigt werden. Mit einigen einfachen Anpassungen und der richtigen Ausrüstung steht einem erfolgreichen Gartenerlebnis trotz körperlicher Einschränkungen nichts im Wege.

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Hochbeet aus Metall

Ein Hochbeet aus Metall mag ja irgendwo seine Vorteile haben. Für den Gemüsegarten ist es eher nicht geeignet. Warum das aus meiner Erfahrung so ist, möchte ich heute einmal erläutern. Für den Balkon oder auch auf der Terrasse kann man sicherlich ein kleines Hochbeet aufstellen. Darin kann man dann Petersilie oder andere Küchenkräuter kultivieren, aber das war es dann auch schon.

Viele Gemüsepflanzen brauchen eine ganze Menge Platz, und auch Tiefe, und die kann solch ein kleines Hochbeet aus Metall in der Regel nicht bieten.

Hochbeet aus Metall im Garten

Eigentlich weiß jeder Gärtner, daß ein Hochbeet nicht ewig hält. Damit  meine ich nicht einmal das Hochbeet an sich, also Holz, was verrotten kann. Ein Hochbeet hält, einmal vernünftig befüllt, nach meiner Erfahrung nur ca. 5-6 Jahre. Wenn es dann äußerlich nicht verrottet ist, dann aber sicher im Inneren. Die ganze Struktur, die beim neuem Aufbau des Hochbeetes berücksichtigt wurde, ist nach ein paar Jahren vorbei.

Man geht ja davon aus, daß ein neu angelegtes Hochbeet Jahr für Jahr immer neue Energie freisetzt. Deswegen wird es auch mit verschiedenen Schichten aufgebaut. Einige sind sofort bereit, den Pflanzen Nährstoffe zuzugeben, andere verrotten in einem längeren Prozess.

Das sieht man auch daran, daß der Inhalt eines gut gemachten Hochbeetes in jedem Jahr weniger wird. Obwohl: Weniger wird es eigentlich nicht. Das eingebrachte Material verrottet im Laufe des Jahres, dadurch wird das Volumen geringer. Irgendwann ist dann der Inhalt des Hochbeetes versandet, und es muß neu befüllt werden.

Hochbeet aus Metall zum Gemüseanbau

Hochbeet aus Metall mit all seinen Vorteilen, aber auch Nachteilen

Ein Hochbeet aus Metall im Gemüsegarten kann eine attraktive und langlebige Option sein. Es bietet einige Vorteile gegenüber anderen Materialien wie Holz oder Stein. Zum einen ist es sehr stabil und widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse, was bedeutet, dass es für viele Jahre genutzt werden kann. Zum anderen ist es auch sehr pflegeleicht und leicht zu reinigen. Ein weiterer Vorteil von Metall-Hochbeeten ist, dass sie oft in verschiedenen Größen und Formen erhältlich sind, sodass Sie das Hochbeet an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile bei der Verwendung von einem Hochbeet aus Metall im Gemüsegarten. Eines davon ist, dass Metall ein schlechter Isolator ist und daher schneller Wärme ableitet als andere Materialien wie beispielsweise Holz. Dies kann dazu führen, dass das Hochbeet schneller abkühlt und die Pflanzen somit langsamer wachsen oder gar Schaden nehmen können. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich das Metall bei Hitze stark aufheizen kann, was ebenfalls negative Auswirkungen auf die Pflanzen haben kann. Trotz dieser Nachteile sind Hochbeete aus Metall eine gute Wahl für jeden Hobbygärtner, der nach einer stabilen und langlebigen Lösung sucht.

Die Vorteile eines Metall – Hochbeetes

Ein Hochbeet aus Metall bietet viele Vorteile für den Gemüsegarten. Zum einen ist es sehr stabil und langlebig, was eine langfristige Nutzung ermöglicht. Außerdem ist es pflegeleicht und einfach zu reinigen, da es nicht wie Holz oder Stein verrotten oder verwittern kann. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der Gestaltung: Hochbeete aus Metall sind in verschiedenen Größen und Formen erhältlich und können somit an den individuellen Bedarf angepasst werden. Auch in puncto Schädlinge und Unkraut hat das Metallhochbeet Vorteile: Es schützt vor Bodenschädlingen wie Wühlmäusen oder Schnecken und das Unkrautwachstum wird durch die erhöhte Lage des Beetes deutlich reduziert.

Kurz gesagt: Ein Hochbeet aus Metall bietet viele Vorteile für den Gemüsegarten und eignet sich besonders für Menschen, die auf der Suche nach einem langlebigen, pflegeleichten und flexiblen Gartenprodukt ist. Es hat aber auch einige Nachteile.

Die Nachteile

Ein Hochbeet aus Metall kann zwar viele Vorteile bieten, jedoch gibt es auch einige Nachteile, die berücksichtigt werden sollten. Zum einen ist das Material Metall sehr anfällig für Rostbildung und Korrosion, besonders wenn es häufig in Kontakt mit Feuchtigkeit kommt. Hierbei kann es zu Schäden am Hochbeet kommen und im schlimmsten Fall sogar zu einer Gefährdung der Pflanzen. Zudem kann das Metall bei starker Sonneneinstrahlung sehr heiß werden und somit die Wurzeln der Pflanzen verbrennen oder austrocknen lassen. Auch können sich im Sommer Hitzeinseln bilden, die das Wachstum der Pflanzen beeinträchtigen können.

Ein weiterer Nachteil ist, dass ein Hochbeet aus Metall eher schwer und unhandlich ist, was den Aufbau und Transport erschweren kann. Nicht zuletzt ist auch der Preis eines solchen Hochbeets oft höher als bei anderen Materialien wie Holz oder Kunststoff. Es gilt also abzuwägen, ob die Vorteile eines Hochbeets aus Metall die Nachteile überwiegen.

Der größte Nachteil ist aber, daß es sich schwer zerlegen läßt. Einmal aufgebaut, kann es für alle möglichen Anpflanzungen genutzt werden. Wenn der Inhalt (der Erdboden im Hochbeet) aber nach einigen Jahren verrottet ist, muß er erneuert werden. Das ist bei einem meist aus einem Stück bestehendem Hochbeet aus Metall aber sehr aufwändig!

Hochbeet zerlegen

Dazu ist es natürlich am besten, wenn man das Hochbeet zerlegen kann. Danach wird der ganze Inhalt entsorgt (als Beigabe zum Komposthaufen), und das Hochbeet wird neu aufgebaut. Wie am ersten Tag. Danach ist es wieder frisch und sorgt durch die innere Verrottung für Wärme und Nährstoffe, die gerade die jungen Pflanzen für ein gutes Wachstum benötigen.

Und das ist der große Knackpunkt bei einem Hochbeet aus Metall: Sie lassen sich nicht wieder zerlegen. Während solche aus Holz meistens zusammengenagelt sind, die man mit ziemlichem Aufwand (und einigem Verlust) noch ein mal zerlegen kann, ist das bei den „eisernen“ nicht möglich. Hier muß dann mit viel Kraft und Zeitaufwand das Innere herausgeholt werden, um es wieder für die nächsten Jahre fit zu machen.

Zum Glück ist mir das bisher erspart geblieben, denn ich habe schon früh den größten Nachteil eines Hochbeetes aus Metall für meinen Garten erkannt.

Hochbeet zerlegbar aus Kunststoff

Zum Glück gibt es ja für fast jedes Problem auch eine Lösung. In diesem Fall ist es Kunststoff. Dieser hat den Vorteil, am meisten der Witterung trotzen zu können. Deshalb bleibt der Pflegeaufwand auch gering (kein streichen) und auch der Aufbau an sich ist einfacher (keine Folie innen wie bei den Holzbeeten).

Dafür sind viele mit einem Stecksystem ausgestattet, sodass man sie auch nach vielen (hoffentlich erfolgreichen Jahren) wieder zerlegen und neu aufbauen kann. Inzwischen habe ich mich von meinen alten Hochbeeten aus Holz getrennt und bewirtschafte nur noch solche aus Kunststoff. Für mich eine weise Entscheidung!

Fazit: Wie Sie sehen, gibt es sowohl Vor- als auch Nachteile bei der Verwendung eines Hochbeets aus Metall im Gemüsegarten. Einerseits bietet das Metallhochbeet eine lange Lebensdauer und ist pflegeleicht. Zudem kann es durch seine robuste Bauweise auch schweren Böden standhalten. Doch andererseits kann das Material bei direkter Sonneneinstrahlung zu heiß werden und die Pflanzen schädigen. Auch die Kosten für ein Hochbeet aus Metall können höher sein als für andere Materialien wie Holz oder Kunststoff.

Letztendlich muss jeder Gärtner selbst entscheiden, welche Vor- und Nachteile für ihn am wichtigsten sind und welches Material am besten zu seinen Bedürfnissen passt. Insgesamt bleibt jedoch festzuhalten, dass ein Hochbeet aus Metall eine gute Wahl sein kann, wenn man auf Langlebigkeit und Robustheit setzt.

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Hochbeet aus Kunststoff

Ein Hochbeet aus Kunststoff ist meiner Meinung nach die beste Möglichkeit für einen Gemüsegarten. Dabei geht es nicht nur darum, daß man sich bei der Pflege nicht so sehr bücken muß. Das Kunststoff – Hochbeet hat noch viele andere Vorteile, die ich Ihnen heute mit meiner Erfahrung näher bringen möchte.

Ich betreibe meine Hochbeete schon einige Jahrzehnte, angefangen von einfachen „Holzkisten“ über Metallhochbeete und selbst gebauten Gabionen. Funktioniert haben sie alle irgendwie, aber auch reichlich Arbeit gemacht. Beim Hochbeet aus Kunststoff bin ich schließlich gelandet, und etwas anderes möchte ich heute in meinem Gemüsegarten nicht mehr haben!

Hochbeet aus Kunststoff – ein Vergleich

Dadurch, daß ich Hochbeete schon aus verschiedenen Materialien aufgebaut habe, kann ich sie untereinander sehr gut vergleichen. Wenn Sie das erste mal ein Hochbeet anlegen, spielt es eigentlich noch nicht mal eine so große Rolle, aus welchem Material es besteht. Das macht sich erst später, in einigen Jahren, bemerkbar, wenn das Hochbeet wieder neu befüllt werden muß. Dazu sollte es natürlich zerlegt werden können, alles andere wäre sehr zeit- und kraftaufwändig. Stellen Sie sich nur mal vor, Sie stehen auf einem Hochbeet mit einer Schaufel, und wollen den ganzen Inhalt heraus schaufeln!

Das Hochbeet sollte also vorteilhafterweise zerlegt werden können.

Hochbeet Kunststoff vs. Hochbeet Holz

Hochbeet aus Kunststoff: Besonders pflegeleicht

Beim Hochbeet aus Holz ist es das größte Problem, daß es meistens zusammengenagelt wurde. Gut, ich habe auch schon welche gesehen, da wurden die Seiten zusammengesteckt. Die würde ich aber eher als Komposter verwenden, denn die Brettchen waren doch ziemlich dünn.

Bei einem Hochbeet voller Gartenerde entsteht doch ein ziemlicher Druck auf die Wände, das kann 10 mm dünnes Holz nicht lange aushalten. Abgesehen davon wird es auch bei wechselhafter Witterung und Feuchtigkeit beim Gießen nicht lange halten.

Meine ersten Hochbeete aus Holz bestanden aus 22 mm Bretter und 70er-Pfosten. Aber eben alles schön vernagelt, als ich es neu aufbauen wollte, hat es beim Zerlegen Schaden genommen. Bei meinen Hochbeeten aus Kunststoff geht alles viel schneller und leichter. Dort wird alles mit Steckverbindungen zusammengehalten, die zwar auch schwer zu lösen sind, aber bisher immer ganz geblieben sind. Vor dem Zusammenbauen alles gründlich säubern, und das Hochbeet sieht aus wie neu!

Hochbeet aus Kunststoff vs. Hochbeet aus Metall

Hier sind die Schwierigkeiten noch viel größer. Denn das Hochbeet aus Metall besteht oft nur aus einem Stück, da kann man nichts zerlegen. Wenn es nicht sehr groß ist, könnte man es mit „vier Mann – vier Ecken“ Methode einfach nach oben abheben. Doch leider ist der Sand darin oft so stark verdichtet, daß es mit normaler Menschenkraft nur theoretisch gelingt.

Ab einer gewissen Größe funktioniert das dann gar nicht mehr, und auch umkippen wird man es kaum können. Als kleines Kräuterbeet für den Balkon oder auf der Terrasse mag es ja funktionieren, als großes Gartenhochbeet eher nicht. Wenn man es vernünftig betreiben will und auf eine gute Ernte aus ist.

Da sind moderne Hochbeete aus Kunststoff inzwischen die optimale Lösung für mich!

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Hochbeet selber bauen

Ein Hochbeet kann eigentlich jeder selber bauen.
Wenn er weiß, wie es geht, und worauf man achten muß.
Wenn er es schon einmal gemacht hat.
Oder wenn er einen kennt, der das schon einmal gemacht hat, Erfolg dabei hatte und nun mit Rat und Tat helfend zur Seite steht.

Was aber, wenn man noch nie ein Hochbeet selber angelegt hat, keinen kennt, der Erfahrung damit hat?
Dann macht man sich im Internet schlau!

Hochbeet selber bauen aus Stein oder Holz

Nun ist es aber so wie fast immer, daß es tausende verschiedene Anleitungen dazu gibt.
Einige sind selbst erprobt, andere abgeschrieben oder auch total erfunden, ohne in der Praxis ausprobiert worden zu sein.
Denn ein Hochbeet macht eine Menge Arbeit, es zu errichten, und wenn es dann nach drei Jahren nicht mehr funktioniert, oder auseinanderfällt, fängt man mit neuem Geld und noch mehr Zeit wieder von vorne an.

Ich bin einer von den ersteren, denn ich habe im Laufe der letzten 20 Jahre einige Hochbeete aufgebaut, für mich selbst, und für Mitglieder meiner Familie, die ebenfalls einen Garten haben.

Auch einige Fehler habe ich gemacht am Anfang, aber inzwischen weiß ich, wie man ein Hochbeet selber bauen kann, das über viele Jahre funktioniert und auch haltbar gegenüber bösem Wetter und noch böseren Tieren ist.

Deswegen möchte ich meine Erfahrungen hier preisgeben, auch, weil ich immer wieder gefragt werde, warum denn meine Hochbeete so gut funktionieren.

Hochbeet selber bauen aus Holz

Ich gebe zu, für den Selbstbau ist das meiner Meinung nach die beste Methode, wenn sie auch einige Nachteile hat.
Dazu später mehr.

Also:

Wie baue ich ein Hochbeet aus Holz?

Hochbeet selber bauen aus Holz ist eigentlich ganz einfach.

Ich mache es eigentlich ganz einfach:
Zuerst stecke ich die Größe ab, die das Hochbeet haben soll.
Dann schlage ich an allen vier Ecken eine Einschlaghülse in den Boden, zur Aufnahme eines Pfahles von 7×7 cm.
Dann kommen die Balken von ca. einem Meter Höhe in diese Hülsen, werden mit der Wasserwaage ausgerichtet und festgeschraubt.

Als Nächstes können Sie, wie ich anfangs auch, eine Schnur um alle Balken spannen, damit Sie genau sehen, wo die Enden des Hochbeetes sind.
Ich schaffe das inzwischen auch ohne Schnur, denn ganz so genau kommt es nicht auf eine zentimetergenaue Abmessung an.

So oder so:
Nun wird der Boden, der sich im Innern der Umrandung befindet, einen Spatenstich tief entfernt.
Wenn er aus Rasenfläche besteht, sollten Sie diesen Aushub aufheben, er wird später noch gebraucht.
Nutzloser Sand wird anders verwendet, trotzdem erst einmal aufheben!

Jetzt wird die Umrandung angenagelt. Ich benutze dafür ganz normale Bretter, die nicht gehobelt sein müssen, aber mindestens 2 cm stark sein sollten.
Die werden von unten nach oben auf Stoß zu den Ecken angenagelt, immer mit zwei Nägeln, die jeweils einmal schräg von oben, und einmal schräg von unten eingeschlagen werden.
So hat das Hochbeet später einen ordentlichen Halt.

Wenn dieser Kastenrahmen dann steht, werden die ganzen Innenwände mit einer Plastikfolie ausgekleidet.
Die kann ganz einfach angetackert werden und sollte schnell verlegt sein.

Warum Plastikfolie im Hochbeet?

Erst einmal wird das Holz dadurch vor Feuchtigkeit geschützt, und dann verhindert diese Folie auch eine schnelle Austrocknung des Hochbeetes.

Früher habe ich das nicht gemacht, aber seitdem sind die Hochbeete viel länger haltbar!

Die unteren Bretter werden von außen ebenfalls mit dieser Folie bespannt, wenn man diese bis unter das Brett verlegt, hat die Feuchtigkeit kaum eine Chance, an das Holz zu kommen.

Hochbeet und Ungeziefer

Die nächste Maßnahme ist auch sehr wichtig, ich habe da auch meine Anfängerfehler gemacht und draus gelernt:

Der ganze Boden wird mit einem engmaschigen Drahtgitter ausgelegt, das natürlich möglichst verzinkt sein soll, damit es länger hält.
Die Ränder werden wieder an den Hölzern befestigt, aber eng genug, daß nicht mal eine Maus da durch kommt.

Glauben Sie mir, ich habe schon ganze Ernten verloren, als ich das noch nicht gemacht habe!
Wühlmäuse zum Beispiel finden es sehr gut, an den Wurzeln der jungen Pflanzen zu knabbern, und sollten doch einige wenige austreiben, haben sie dann gar keine Chance mehr vor den gefräßigen Räubern.

So, wenn Sie das nun nachgemacht haben, besitzen Sie jetzt ein schönes Hochbeet aus Holz, das nur noch schichtweise angelegt werden muß.

Darum geht es in einem nächsten Artikel: Hochbeet befüllen.

Hochbeet aus Stein

Was mit Holz möglich ist, sollte eigentlich auch mit Stein gehen.
Also den Aushub machen, wie oben beschrieben, und dann Steine aufschichten, bis die Größe des Hochbeetes erreicht ist.

Ich gebe zu, ich habe das noch nicht gemacht.
Einfach, weil es mir zu aufwändig ist.
Die Folie muss zwar nicht unbedingt verlegt werden, aber tackern Sie mal ein Drahtgitter an Stein!

Außerdem habe ich bei einem Bekannten gesehen, daß sein Hochbeet aus Stein ziemlich brutal nach aussen gedrückt wurde, bis die Steine schließlich lose wurden und abfielen.
Allerdings hat er es auch nicht gemauert, sondern einfach aufgeschichtet.

Also mein Ding ist das nicht, ich bin mit meinen Hochbeeten aus Holz immer ganz gut zurechtgekommen.

Falls jemand Erfahrungen hat mit einem Hochbeet aus Stein, wäre es schön, wenn er uns im Kommentarfeld einmal ein paar Tipps geben könnte.

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Hochbeet anlegen

Ein Hochbeet ist schon eine sehr gute Arbeitserleichterung im Garten, denn außer daß man sich nicht mehr so sehr bücken muß, hat es auch noch andere Vorteile:

  • es ist viel besser von Unkräutern sauber zu halten
  • Ungeziefer, besonders Schnecken, kann man von einem Besuch im Hochbeet besser abraten
  • der Boden hält Wärme länger als ein Freilandbeet, damit kann das Hochbeet mit den entsprechenden Abdeckungen auch als Frühbeet benutzt werden

Ein Hochbeet wird nun aber nicht einmal aufgestellt und dann muß man sich nicht mehr darum kümmern. Hochbeete für den Gemüsegarten halten in der Regel nur einige Jahre: Dann ist das Innere verbraucht und versandet, es muß also ausgetauscht werden.

Deshalb sollte man bei solchen Hochbeeten darauf achten, daß man sie auch wieder zerlegen und neu aufbauen kann, und hier spielt auch das Material eine Rolle. Doch dazu später mehr.

Das Hochbeet neu anlegen

Beim Anlegen eines Hochbeetes gibt es verschiedene Möglichkeiten, kaum ein Gärtner macht das genauso wie sein Gartennachbar. Ich baue meine Hochbeete schon einige Jahrzehnte, und habe natürlich dabei meine ganz eigene Methode entwickelt. Schon alleine der Zeitpunkt, wann man ein neues Hochbeet aufbaut, kann ganz andere Begründungen haben. Ich mache es lieber im Frühjahr, weil ich das ganze Hochbeet mit allen drum und dran besser beobachten kann. Ich Winter ist ja alles eingeschneit, da gehe ich sehr selten zu meinen Beeten.

Außerdem muß man ja im Herbst schon mit leichten Nachtfrösten rechnen, und da fällt die Arbeit mit den starren Ästen, und auch mit gefrorenem Sand, viel schwerer. Früher habe ich meine Hochbeete ganz einfach mit Holz gebaut: Pfeiler gesetzt, Holzumrandung gebaut, Nagerschutz angenagelt, die Innenseiten mit Folie ausgekleidet.  Das alles macht im Herbst keinen wirklichen Spaß mehr, wenn es kalt ist.

Bei den Plastik – Hochbeeten, die ich seit einiger Zeit einsetze, ist das vielleicht etwas einfacher, weil sie auch schneller zusammengebaut sind. Aber ob das dem Plastik bekommt, wenn man bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt mit ihnen herumbastelt?

Ein Tipp an dieser Stelle: Der Aufbau eines Hochbeetes geht im Frühjahr einfach leichter! Obwohl er auch seine Nachteile hat, denn alles, was man in das neue Hochbeet schichtet, ist ja noch frisch und braucht seine Zeit, zu verrotten. Deshalb sollte man auch nicht zu lange warten, Mitte März ist vielleicht der günstigste Zeitpunkt.

Aber dann noch das Hochbeet als Frühbeet benutzen?“ höre ich Sie fragen. Richtig, das geht im erstem Jahr natürlich nicht. Der Inhalt ist in diesem Fall noch nicht so recht geeignet, gerade wenn Sie viel Kompostmaterial eingearbeitet haben, kann es passieren, daß die Nährstoffabgabe an den ganz jungen Pflanzen zu stark wird. Sie werden sehr schnell wachsen und austreiben (welche Freude), aber nach einigen Nächten mit Frosttemperaturen keine Reserven mehr haben und eingehen, oder verkümmern (nicht so gut).

Hochbeet befüllen

Hiermit ist natürlich der Inhalt eines neuen Hochbeetes gemeint, nicht die Bepflanzung. Dazu äußere ich mich später noch. Jetzt geht es erst einmal darum, welche verschiedenen Schichten in meinen Hochbeeten anlegen, damit sie die anfangs gute Wärmedämmung und Vitaminabgabe für die Pflanzen auch so lange wie möglich liefern können.

Hochbeet anlegen mit verschiedenen Schichten

Kommen wir nun zur Praxis, zu meiner Praxis. Wenn das Hochbeet erst einmal aufgebaut ist, egal ob auf herkömmlicher Art und Weise aus massiven Holz, oder aus Kunststoff, kommt zuerst ein Schutz von unten dran. Das ist wichtig, damit Wühlmäuse und Ratten sich nicht von unten in das Hochbeet eingraben können und die Wurzeln der Pflanzen angreifen. Das machen sie nämlich gar zu gerne.

Hochbeet anlegen: am besten im zeitigem Frühling

Also stelle ich mein Hochbeet auf ein Drahtgeflecht aus verzinktem Stahl, möglichst engmaschig. Das wird außen an das Hochbeet angetackert (wenn es aus Holz ist), oder bei Hochbeeten aus Kunststoff einfach umgeschlagen und mit einer Reihe Steinen befestigt. Tackern geht bei einigen Plastehochbeeten auch, aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß das nicht lange hält und die Tackerlöcher immer größer werden. Kunststoff – Hochbeete grabe ich deshalb immer etwas tiefer ein, als die Steine sind, und bedecke diese Steine dann mit Sand. Problem gelöst!

So, nun steht das neue Hochbeet da, ist von unten geschützt und kann befüllt werden. Dabei lege ich mehrere Schichten an, die alle ihre spezifischen Eigenschaften haben. Nach mehrmaligem Probieren mit unterschiedlichen Schichten hat sich bei mir folgender Arbeitsablauf aus erfolgreich herausgestellt:

Die unterste Schicht besteht aus einer ca. 30 cm hohen Schicht aus groben Zweigen, nicht zu fein gehäckselt (ich nehme nur Scherenschnitte vor), einigen dickeren, kurzen Aststücken von Obstbäumen und längeren Zweigen. Diese Schicht sollte sehr luftig sein, keine Angst, sie setzt sich im Lauf des Jahres noch. Das ist auch jeden Fall gut für die Durchlüftung, und natürlich auch dazu gemacht, daß das Wasser von oben nicht stehen bleiben kann, sondern im Boden versichert. Staunässe ist ein häufiges Übel bei Hochbeeten, und das versuche ich damit zu verhindern.

Jetzt kommt eine etwa 10 Zentimeter feste Schicht, die das Wasser etwas halten soll. Ich benutze dazu abgestochenen Rasen, meistens den, der vorher auf dem Platz war, wo das neue Hochbeet aufgebaut wird (aber natürlich verkehrt herum, das Grüne nach unten!). Aber auch Stücken von einer Rasenkante, die vielleicht zu weit in die Blumenbeete gewachsen ist, ist bestens geeignet. Ist mal nichts von diesen Materialien vorhanden, kann an dieser Stelle auch frischer Pferdemist eingebracht werden. Der ist sogar noch nahrhafter, und durch die darüber liegen den Schichten ist er nicht zu aggressiv mit seiner Nährstoffausschüttung. Das habe ich zwar noch nicht oft gemacht, aber es hat bestens funktioniert.

Die nächste Schicht sollte aus feuchten Materialien bestehen, hier eignen sich Blätter, die im Herbst auf einem Haufen gekehrt wurden, oder alles frische Grün aus dem Garten. Vielleicht der erste Rasenschnitt (sehr gut!), Rhabarberblätter, wenn Sie Ihr Hochbeet erst später anlegen, oder aber einige Küchenabfälle. Damit meine ich: Kohlblätter, das grüne von gekauften Möhren (eigene habe ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht), Apfelschalen…, eben alles, was weich ist und schnell verrottet. Diese Schicht muß nicht sehr hoch sein, ca. 5 Zentimeter reichen aus, aber durch die schelle Verrottung ist gerade im ersten Jahr der Nährstoffbedarf des Hochbeetes gesichert.

So, nun sind wir schon fast am Ende angekommen beim Anlegen unseres Hochbeetes. Jetzt fehlen nur noch zwei Schichten, und die kommen nun drauf: eine Schicht grober Kompost, bestenfalls von unserem eigenen Komposthaufen. Da ist der Freilandhaufen am besten, denn der letzte angelegte vom Vorjahr ist noch nicht ganz durch, und hat in unserem Hochbeet beste Möglichkeiten, zu reifen. Das ist noch einmal eine dickere Schicht, die wird einfach vom noch nicht ganz fertigem Komposthaufen entnommen und ca. 20 cm dick eingebracht.

Wenn Sie keinen Komposthaufen haben, der gerade vor der Reife steht: Da fällt mir leider auch keine Alternative ein! Höchstens, daß sie diese Schicht mit der folgenden kombinieren.
Die oberste Schicht ist nämlich eine Lage feinster Komposterde, schon fein gesiebt, und durchwachsen. Fertiger Kompost, aber noch nicht ausgelaugt. Hier sollten wirklich alle guten Nährstoffe vorahnden sein.

Alternativ dazu können Sie auch fertige Erde aus dem Bau – oder Gartenmarkt verwenden. Nur darauf achten, daß sie auch wirklich frisch ist! Dann haben die jungen Pflanzen die besten Bedingungen, die sie finden können, und Sie werden am Wachstum und an den Erträgen ihre helle Freude haben!